AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen der WortWerkerei Remo Hug:

1 Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Leistungen und die gesamte Dauer der Geschäftsverbindung mit der WortWerkerei Remo Hug (im Folgenden „WortWerkerei“ genannt). Der Kunde bestätigt mit der Erteilung des Auftrags, dass er die AGB zur Kenntnis genommen und akzeptiert hat.
   
2 Die Geschäftsverbindung unterliegt ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand für Streitigkeiten im Rahmen einer Geschäftsverbindung ist das Amtsgericht Uelzen.

3 Die WortWerkerei bietet zur Hauptsache folgende Dienstleistungen an: Korrigieren (Bereinigung von Schriftstücken hinsichtlich Rechtschreibung und Grammatik), Lektorieren (zusätzliche Verbesserung gemäß den Regeln von Rhetorik und Stilistik) und Formulieren (Erstellung von Texten nach Vorgaben des Auftraggebers).

4 Das Vertragsverhältnis wird ausnahmslos im Sinne der §§ 611 ff. BGB (Dienstvertragsrecht) eingegangen.

5 Als Hilfsmittel dienen die einschlägigen Wörter- und Fachbücher. Ist nichts anderes vereinbart, gilt als Grundlage die amtliche Regelung der deutschen Rechtschreibung in der Fassung von 2006. Auf ausdrücklichen Wunsch können die Texte auch gemäß denjenigen Regelungen und Schreibweisen bearbeitet werden, wie sie die 20. Auflage des Rechtschreib-Dudens von 1991 enthält. Will der Auftraggeber von den allgemeinen Regeln abweichende Schreibweisen, muss er sie selbst eindeutig als solche kennzeichnen.

6 Die Prüfung der sachlichen Richtigkeit der Texte ist nicht Bestandteil dieser Dienstleistungen. Sie wird nur vorgenommen, wenn das schriftlich vereinbart worden ist.

7 Darüber hinaus offeriert die WortWerkerei für das gesamte Spektrum ihrer Sprachdienstleistungen auch Schulungen, und zwar sowohl für Privatpersonen als auch Unternehmen.

8 Ist nichts anderes vereinbart, wird der Auftrag vom Kunden auf Papier geliefert, von der WortWerkerei auf diesem Papier bearbeitet und dieses Papier dem Auftraggeber wieder zugestellt.

9 Möglich sind auch die elektronische Übermittlung und die elektronische Bearbeitung in einer entsprechenden Textdatei. Für sämtliche mögliche nachteilige Folgen dieser Verfahren haftet allerdings in vollem Umfang der Auftraggeber.

10 Auch zusätzliche Kosten hat in jedem Fall der Auftraggeber zu tragen (zum Beispiel für den Papierausdruck von elektronisch zugestellten Dateien oder spezielle Versandformen wie Expresszustellung, Einschreiben usw.).

11 Die WortWerkerei übernimmt weder eine Garantie für den erfolgreichen oder rechtzeitigen Versand per Post oder Kurier noch für die erfolgreiche oder rechtzeitige elektronische Übermittlung des Auftrags. Ihre Verpflichtungen sind erfüllt, wenn der bearbeitete Auftrag in der vereinbarten Weise der Zustellung übergeben worden ist.

12 Der Auftrag gilt zu dem Datum als zugestellt, an dem er von der WortWerkerei bearbeitet werden kann. Lieferzeitpunkt ist derjenige Tag, an dem der Auftrag von der WortWerkerei der Zustellung übergeben wird.

13 Ein Auftrag gilt erst dann als erteilt, wenn die WortWerkerei vom Auftraggeber eine entsprechende unmissverständliche schriftliche Auftragsbestätigung erhalten hat, die Auskunft gibt über Art und Umfang der vereinbarten Leistung sowie das gewählte Abrechnungsmodell. Offensichtliche Irrtümer, Schreib- und Rechenfehler berechtigen den Auftraggeber nicht, daraus Ansprüche abzuleiten.

14 Terminzusagen sind verbindlich. Für Verzögerungen durch höhere Gewalt (wie Krankheit, Unglücksfälle usw.) kann aber keine Haftung übernommen werden.

15 Die für die Bearbeitung zur Verfügung gestellten Texte werden streng vertraulich behandelt. Die Sicherheit ihrer Übermittlung via E-Mail, Post oder Kurierdienst ist allerdings Sache des Auftraggebers; die WortWerkerei lehnt jede Haftung für den Fall ab, dass sich Dritte widerrechtlich Daten des Auftraggebers angeeignet haben.

16 Die Verantwortung für den Inhalt der Texte und ihre rechtliche Zulässigkeit liegt einzig und allein und in jedem Falle beim Auftraggeber.

17 Die WortWerkerei behält sich vor, ihr zweifelhaft erscheinende Anfragen ohne die Angabe von Gründen abzulehnen.

18 Zur Endkontrolle verlangt die WortWerkerei für die von ihr bearbeiteten Texte in der Regel ein Gut zum Druck; ohne das lehnt sie jede Haftung ab. Ist nichts Besonderes vereinbart, hat der Kunde die erbrachten Leistungen auch selbst zu prüfen.

19 Ein Kostenvoranschlag gilt für den Auftragsumfang, wie er beim Angebot vorgelegen hat. Ein Angebot ist vier Wochen lang gültig.

20 Das Abrechnungsmodell wird in der Regel vor der Auftragserledigung vereinbart. Möglich sind drei Varianten: Pauschale, Stundenhonorar, Seitentarif. Fehlt eine solche Vereinbarung, kommt der von der WortWerkerei üblicherweise verrechnete Stundenansatz zur Anwendung, und zwar gemäß dem tatsächlichen Aufwand.

21 In den Honoraren eingeschlossen sind Rückfragen zu den zu bearbeitenden Manuskripten, sämtliche Versicherungen sowie der administrative, infrastrukturelle und materielle Aufwand. Die Preise verstehen sich jedoch ohne den aktuell gültigen Satz der Umsatzsteuer (USt).

22 Verrechnet werden die Tarife, die zur Zeit der Auftragserteilung gelten. Für dringliche Arbeiten wird ein Eilzuschlag erhoben; als zuschlagsfreie Arbeitstage und -zeiten gelten Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr.

23 Bei Aufträgen bis zum Umfang von einer Stunde gelten 15 Minuten als Verrechnungseinheit, bei größeren Aufträgen 30 Minuten. Mindestrechnungsbetrag: 25 Euro.

24 Im Falle umfangreicher Aufträge behält sich die WortWerkerei vor, bei Vertragsabschluss eine Anzahlung zu verlangen und während der Vertragszeit Teilzahlungen im Wert der erfolgten Leistung einzufordern.

25 Wird der Auftrag aus Gründen, die nicht die WortWerkerei zu verantworten hat, vorzeitig beendet, ist der Auftraggeber verpflichtet, der WortWerkerei den bis zu diesem Zeitpunkt entstandenen Aufwand zu bezahlen.

26 Der geschuldete Betrag ist innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungstellung zu begleichen, und zwar ohne Abzüge. Allfällige Bankgebühren gehen zu Lasten des Auftraggebers. Für Mahnungen wird eine Bearbeitungsgebühr von 20 Euro erhoben, ab einem Monat nach der Fälligkeit zudem ein Verzugszins in üblicher Höhe.

27 Für Fehler wird nur bei nachweislichem Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit der WortWerkerei Ersatz geleistet, in keinem Fall aber über die Höhe des Auftragswerts hinaus. Geht innerhalb von 14 Tagen nach Ablieferung der Texte keine Beanstandung ein, gilt die Arbeit als akzeptiert. Mängelrügen an Teilen oder Teillieferungen berechtigen nicht zur Beanstandung der gesamten Lieferung.

28 Abweichungen, ergänzende Nebenabreden oder andere Vereinbarungen bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung. Die Wirksamkeit dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen insgesamt bleibt davon unberührt, dass eine oder mehrere Bestimmungen unwirksam sind oder undurchführbar werden. In diesem Fall ist die entsprechende Bestimmung durch eine wirksame und durchführbare zu ersetzen, die dem Ziel der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt. Dasselbe gilt für Vertragslücken: Falls einzelne Punkte des Vertrags rechtlich ungültig sein sollten, bleiben die übrigen verbindlich.

29 Der Kunde ist verpflichtet, der WortWerkerei nach der Drucklegung des Auftrags zwei Belegexemplare zukommen zu lassen.


WortWerkerei Remo Hug | remo.hug@wortwerkerei.de | +49 175 9753904

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